Heimatbesuch im Wiegetritt

27. Mai 2011 1 Von Olaf

Auf einem kurzen Heimatbesuch gestern, wollte ich die Gelegenheit nicht ungenützt lassen den Hausberg zu befahren. Wenn man schon mal einen 20 Minuten Anstieg in kurzer Reichweite hat, so sollte das ausgenutzt werden. Wie auch die vergangen Trainingseinheiten wurde alles im Wiegetritt gefahren, was insbesondere bei Steigungen von 14-18 % am Ende des Anstiegs schon mal für durchdrehende Reifen auf losem Untergrund sorgen kann. Glücklicherweise war der Waldboden sehr trocken, so dass diese Probleme nicht auftraten.

Nach kurzer Anfahrt ging es also das Dornbachtal hoch. Auf gut 4,5 km sind 217 hm zu überwinden. Durch den flacheren ersten Teil der Strecke beträgt die durchschnittliche Steigung nur 4,9 %. Auf den letzten 1,6 km der Strecke werden durchschnittlich 8,2 % Steigung erreicht, was auch auf die Abschnitte mit stellenweisen 20 % Steigung zurückzuführen ist. Eigentlich war geplant den Anstieg zweimal zu fahren, aber auf der Abfahrt kamen mir alleine 4 freilaufende Hunde entgegen, die sicherlich ein zweites Intervall behindert hätten.

Daher entschloss ich mich kurzfristig den Kamm von der anderen Seite über das Lampental zu befahren. Allgemein auch als Strecke der ersten Clubmeisterschaft bekannt. Bei dem momentanen Zustand der Straße war ein MTB auch nicht die schlechteste Wahl. Angespornt meine eigene Zeit des Bergzeitfahrens aus dem vergangenen Herbst zu erreichen flog ich im Wiegetritt den Berg hoch.

Im Rennen Rennrad gegen MTB lässt sich schließlich eine Differenz von ca. 1:20 min verbuchen, auch wenn der Vergleich, aufgrund von Vorbelastung durch das erste Intervall und der Fahrweise ausschließlich im Wiegetritt, natürlich etwas hinkt.

Bergzeitfahren Herbst 2010

14:23 min                    17,07 km/h

Intervall Wiegetritt Mai 2011-05-27

16:14 min                       14,80   km/h

Zum Abschuss ging es durch Wald und Wiesen zurück nach Rheinbrohl. Auf einem Zwischenstopp   auf der Abfahrt entstand das folgende Foto, das nur ansatzweise den grandiosen Ausblick in die Eifel erahnen lässt.