„Alpenüberquerung??? – Ach nein, nur die erste Tour durch den Westerwald!“

15. September 2011 2 Von Olaf

Wie sich ein Novize nach langer Abstinenz wieder auf sein Rad schwang“¦.

Nach mehrmonatiger berufsbedingter Pause war es am Sonntag soweit, die erste „žrichtige“ Tour stand an.     10.00 Uhr brach ich mit Markus auf eine „žkurze“ Runde mit nur „žeinem“ Berg auf. Also rein in die Radklamotten und feststellen, dass ich Anfang des Jahres doch besser reingepasst habe. Egal, ein Novize braucht keine Luft zum Radfahren, also Bauch einziehen und Luft anhalten“¦.

Das Rad war tip top in Form, also war nur der Fahrer die Herausforderung an dem Tag. Erst mal war einrollen angesagt. Mit Rückenwind ging es bis Bad Honnef, das lief schon mal ganz gut. Dann den ersten Berg hinauf zu Radsport Borens. Dieser Berg lässt sich gut fahren und im „žWahn“ wurden gleich noch zwei andere Radfahrer am Berg überholt. Das lief ja alles prächtig, trotz der „žReiner Calmund Figur“. Oben angekommen ging es dann ständig hoch und runter. Nach vielen links und rechts Abzweigen durch die wunderschöne Landschaft und auf ruhigen Straßen kamen wir wieder bei Radsport Borens raus. Alleine hätte ich den Weg wohl nicht gefunden. An jeder Steigung machte sich die Pause doch immer ein wenig mehr bemerkbar und die Muskulatur quittierte diesen „žIrrsinn“ mit einem leichten Schmerz. Aber als Rennradfahrer gehört das ja dazu *hust*. Meine geistigen „ždrei Kreuze“   auf dem „žGipfel“ waren jedenfalls deutlich. Dann rollten wir wieder zurück nach Bad Honnef und dann ganz gemütlich (mehr war auch nicht mehr drin) nach Linz zurück. Durch ausgeklügelte Planung und genaue Kenntnis des Wetterberichtes setzte der „žWeltuntergang“ ein, als das Rad sicher im Keller angekommen war. Jetzt nur noch die letzten Treppen den müden Körper hochwuchten und dann ab unter die Dusche. Das war schön und sollte dringend wiederholt werden“¦