Die „richtige“ Fahrradbrille spürst du nicht

Die „richtige“ Fahrradbrille spürst du nicht

26. Oktober 2014 0 Von Olaf

Eine Fahrradbrille ist bei Weitem nicht nur ein modisches Accessoires, sondern hat beim Radsport weitaus wichtigere Funktionen. Wer die richtige Fahrradbrille sucht, der sollte wichtige Details beachten. Eine Fahrrad Brille ist dann besonders gut, wenn du gar nicht merkst, dass du eine Fahrradbrille auf hast.

Ich schwöre auf Fahrradbrillen von Oakley. Diese Brillen stehen für cooles Design, ausgereifte Technik und beste Qualität. Sportler aus aller Welt schwören auf diese Brillen. Übrigens, ich auch! Markus sagt immer, meine neue Brille sei von oklay – er weiß halt mit seinem kölschen Dialekt nicht die richtige Aussprache 🙂

Auf jeden Fall ist die Fahrradbrille eines der wichtigsten Utensilien des Radsportlers. Wer keinen Augenschutz trägt, wird sehr schnell die unangenehmen Folgen zu spüren bekommen.

Zum einen den Fahrtwind, der Tränen verursacht, zum anderen Insekten, die in die Augen gelangen können und zum dritten die Sonne, die bei hoher Lichtintensität  die Sehqualität beeinträchtigt.

Bei Kauf der richtigen Fahrradbrille kommt es in erster Linie aufs Material an. Hier solltest du auf keinen Fall am Preis sparen. Hochwertiges Material ist nicht nur leichter, sondern sitzt meist auch besser. Unbedingt auf bruchsichere Gläser achten, ganz wichtig, ansonsten können bei einem Sturz Splitter in die Augen geraten. Unbedingt vermeiden!  Am besten geeignet sind Fahrrad-brillen aus Polycarbonat, diese sind zu 100% bruchsicher und splitterfest. Sie sind zwar etwas teurer aber dafür wesentlich stabiler. Für „NXT“- Gläser garantiert der Hersteller beispielsweise lebenslange Garantie.

Bei den Gläsern ist der UV Schutz ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium.  Hier kommt es in erster Linie darauf an, wo der Radfahrer unterwegs ist, und welchen Lichtverhältnissen dieser ausgesetzt ist. Optimal ist natürlich eine Fahrradbrille, bei der man die Gläser je nach Lichtverhältnissen austauschen kann. Hier sollte man auch wissen, dass die Tönung der Brillenscheiben in keinster Weise etwas mit dem UV Schutz zu tun hat. Eine ganz tolle Sache sind auch polarisierende Gläser. Diese reduzieren den Blendeffekt von reflektierenden Lichtstrahlen. z.B. am Wasser oder auf nasser Fahrbahn.

Weitere wichtige Kriterien beim Kauf der richtigen Fahrradbrille sind das Gestell, der Bügel und der Nasensteg. Diese dürfen auf keinen Fall Druckstellen verursachen. Die Brille muss zur jeweiligen Gesichtsform passen, darf auf keinen Fall – auch bei schnelleren Bewegungen- den Halt verlieren.  Eine leicht konkave Krümmung passt sich optimal der rundlichen Gesichtsform an. Metallrahmen wiederum sollten beschichtet sein, um allergischen Reaktionen vorzubeugen. Applikationen aus Gummi an den Hautkontakt-stellen verhindern ein Rutschen der Brille.

Vollrand oder Balkenbrille?

Vollrandbrillen umschließen die komplette Augenpartie und bieten somit einen größeren Schutz vor Verletzungen des Auges.  Nachteil: höheres Gewicht, und die Gefahr dass die Brille innen leichter beschlägt. Aus diesem Grunde haben gute Vollrandbrillen kleine Lüftungskanäle oder eine Antifog-Beschichtung.

Balkenbrillen sind leichter und besser belüftet. Allerdings ist diese Brille anfälliger gegen eindringende Schmutzpartikel, Regen oder Insekten.

Die qualitativ hochwertige Fahrradbrille trägt auf jeden Fall das CE-Gütesiegel oder den Aufdruck EN1836:1997.  Achten Sie darauf, dass Sie kein Imitat erwischen. Außerdem sollte eine Radbrille die Aufschrift „UV 400“ tragen. Nur sie garantiert, dass die schädlichen UVB und UVA-Strahlen zu hundert Prozent ausgefiltert werden. In Mitteleuropa reicht sicherlich der UV-Schutz Kategorie 2 oder 3, da die UV Strahlung allerdings von Jahr zu jahr gefährlicher wird, schadet sicherlich auch ein höherer UV Schutz nicht.